Die definitiv letzte Etappe von Islay, über Lancaster (also: Morecambi) und Dover nach Hause

Heute posten wir definitiv die letzten schönen Bilder. Weil: die gibt es nur in Schottland. Wirklich – nach der schottischen Grenze ist recht bald Schluß mit schön. Aber vorher hatten die Reise – und Outdoor-Profis nochmal richtig Schwein: sensationelles Reisewetter, azurblauer Himmel, Angela´s Mann der, Fischer wußte, dass wir ne flatsch-neue Fähre hätten, mehr ein Kreuzfahrtschiff denn Fähre und dann noch das ganz große Backpacker-Glück: ich habe noch ein frisches T-Shirt im Koffer gefunden – haha – ganz unten drin – duftet nach Lenor.

Hafenansicht von Port Ellen auf Islay

da liegt es schon, unser Kreuzfahrtschiff

Fähre fahren macht Spaß

Ein Barley (also: Gerste-) Frachter wird entladen

schöne Muschel ist nach dem Ausladen eines großen Fischerbootes liegen geblieben. Tja, und dann mußten wir doch endgültig abreisen. Hatten noch so gehofft, dass das Auto gestohlen ist oder wahlweise nicht anspringt, oder dass die Fähre im Hafenbecken absäuft, nur dass wir nicht von diesem herrlichen Fleckchen fort müßen!

War aber nicht – Auto und Fähre waren da und sprangen an und so kam die Boarding-time. Fähre echt voll bis zum letzten Platz.

unser Auto wurde auf einem „Mezzanine-Deck“ verladen – Jürgen sagte noch „das wird lustig“ – ich mag diese Feststellungen nicht, die mit „das wird lustig“ beginnen!  Wir sind mit andren PKW auf eine Rampe gefahren, die dann nach oben, unter die Innenraumdecke der Fähre gefahren wurde und dort verschraubt wurde. Echt lustig, konnte mich kaum halten vor lachen. – Immerhin schräg unter uns ein LKW mit Single Malt, der in Glasgow auf Flaschen gezogen wird.

da seht mans nochmal besser – Null zum lachen

so, klappe hoch und Abfahrt um 9:40.

noch eine schöne Hafenansicht mit großem Fischerboot vorne

letzter blick auf die Bucht Port Ellen

und zur andren Richtung

hat ganz schön das Wasser aufgewühlt und war echt fix unterwegs, die Fähre

Islay verschwindet – Gott sei Dank hat nicht irgendjemand Amazing Grace angestimmt, sonst wären mir die Tränen gekommen

es war eine tolle Seefahrt, spiegelglatte See, strahlend blauer Himmel

letzte Blick auf den Leuchtturm auf der Mull of Oa

und die singing sands, hier bin ich schwimmen gegangen

Blick hinten raus (als über Heck, wir sind ja auch Kreuzfahr-Profis mittlerweile)

mit glitzerndem Wasser

und lecker Frühstück an Bord – Jürgen hatte ein BreakfastRoll (also Brötchen) mit Blutwurst und Spiegelei

Ich hatte lecker Porridge – aber das Blutwurst-Ding war auch lecker – habs eigenhändig und zum Entsetzen des Herrn Höfling -probiert.

und wer hier genau hinguckt sieht Delfin-Finnen die haben die Fähre ein Stück lang begleitet

wunderschöne Wolkenberge am Horizont

so, und hier sieht man einen Begleit-Delfin nochmal besser

stolze schottische Flagge

nach 2,5 wunderschönen Stunden kam der Anleger auf dem Mainland in Sicht. Also weiter Richtung Lancaster, 1 Nacht schlagen, bevor es wieter nach Dover geht – nochmal 1 Nacht schlafen, da unsere Fähre um 8:00 Uhr geht und wir um 7:00 Uhr am Anleger sein müßen.

Also wieder ein bisschen Roadmovie. Vorbei an nochmals atemberaubender Landschaft – und wieder am Loch Lomond vorbei. Loch Lomond ist das schönste Loch in Schottland – und wir haben viele gesehen.

Da Aussteigen nicht möglich (das kennt ihr ja schon) und wir ein bisschen wehmütig im Auto saßen, wenig Bilder.

Aber nochmal hohe Berge um Loch Lomond herum

sehr hohe Berge

und ein letzter Blick – weil Jürgen mal eingenickt war, mußte ich fahren UND fotografieren – und das LINKS – beides – äußerst kniffelig.

so, noch eins, weil ich mir so Mühe gegeben habe. So, und nach Schottland gibt es keine schönen Fotos mehr!

Also: Jürgen kennt mich jetzt mehr mit dem Kopf in meiner Handtasche, die er gerne auch mal „schwarzes Loch“ nennt, wie ich auf dem Beifahrersitz in dieser Handtasche nach irgendetwas forsche,  – wahlweise Bluthochdrucktablette, Handy, Reiseführer, Handcreme, Keks (das geht da echt alles rein – wirklich). Böse Zungen behaupten, mit dem Inhalt dieser Tasche könnte ich sofort den Kontinent verlassen. Aber da sich die gesuchten gegenstände jeweils in einer andren Dimension verstecken, dauert der Auffindeprozess eben dementsprechend lang. Und auf welchen Blödsinn erwachsene Leute kommen, wenn sie 7 Stunden in einem Auto eingesperrt sind: Jürgen kann jetzt völlig authentisch die englischen Polizeisirenen nachmachen – er wollte das aber nicht vor der Kamera eines Handy machen – obwohl ich beteuert hatte, dass das im Internet Millionen-Klicks gäbe und wir dann wieder reich wären 🙂 und nochmal herzlich darüber gelacht, wie die Frau Zügner ohne Lesebrille losgezogen ist, um so´n  wasserabweisendes Spray für die neuen Wanderschuhe zu beschaffen und zielsicher und strahlend mit einer Dose „Smidgie“ zurückkam, weil auf der „waterresistent“ so groß stand, dass Frau Zügner das lesen konnte. Smidgie ist aber ein wasserfestest Mückenspray – und mit Brille hätte man auch die aufgedruckte Mücke erkannt.

So, zwei Fotos von England poste ich noch – es sind zwei Löwen, die ziemlich gut ausdrücken, wie man sich fühlt, wenn man frisch aus dem so herzlichen und wunderschönen Schottland in einem mittelenglischen, leicht verranzten Seebad landet:

Wir haben aber keine Kosten und Mühen gescheut und Euch ein paar ultimative und druckfrische Tips für einen Trip nach Schottland zusammengestellt – das posten wir „demnächst“

Cheers und: Danke Schottland – Jürgen und Sandra

 

Destillery-Day VI – Oiner geht noch … oder: gestrandet in Bruichladdich

So, da ist er, unser letzter Blogeintrag aus Schottland. Morgen geht es mit der Fähre von kleiner, sehr liebeswürdigen Insel Islay auf das Mainland GB (ich schreibe wieder nicht aufs Festland, da wir ja von kleiner Insel auf große Insel fahren 😉

Angela warnte uns beim Frühstück: oha Bruichladdich, da kann man soviel trinken wie man will! Nun ja, wir Destillen-Profis schöpften da noch keinen Verdacht, dass die Warnung besser seeeeehr ernst zu nähmen sei. Hatten uns vor der Destillen-Tour noch ein bisschen in dem kleinen Ort Bruichladdich umgesehen und ein paar – ihr ahnt es schon -Landschaftsfotos gemacht:

die zwei Berge im Hintergrund sehen aus wie der Kilimanscharo

noch schnittiges Fischerboot gesehen. Lustig: in Bruichladich gibt es einen klitzekleinen Laden, gleich neben der Destille, der mit „best Coffee in Town“ wirbt. Das dieser Laden noch eine besondere Rolle spielen wird, konnten wir bis dahin nicht ahnen. Aber erstmal die Destillen-Tour.

Wo eine Quelle, da eine Destille oder auch andersrum: die Quelle von Bruichladdich.

Kurz vor der Tour – der hier war ausverkauft – YES, really 😉

die Gerstenmühle der Destille, hübsches altes Stück, welches noch über Lederriemen angetrieben wird. Bruichladdich hat eine bewegte Geschichte, war in den 1990 ´ern mal komplett Pleite und wurde dann von einem Glasgower Geschäftsmann für 7.Mll. Pfund aufgekauft – WEIL: es gab seinen Lieblingswhiskey nicht mehr! Ging garnicht entschied er und kaufte dann die Destille. 5 Mll. hat er für die übrigen Fässer Whiskey bezahlt, 2 Mll. für gebäude und Anlagen. Und dem gehört der Betrieb noch heute und der macht so einen Rummel mit andren Farben, anderen fässern und so.

Nix Computer hier, geht noch mit zetteln. Bruic (..ich schreibs net aus) produziert mit 50% Gerste aus Islay, und 50% aus Schottland. Die machen aber auch Whiskey nur aus Islay-Malt und deshalb ist die Zettelwirtchaft da nötig, damit die beim Brennen dann nicht durcheinenderkommen.

der lederantrieb. Der Inhaber wollte so viel wie möglich der alten Aussattung behalten, weil er meinte, dass sich das ja bewährt hat.

Sogar der Meischebottich ist hier türkis

Und es gibt einen alten, oben offenen Mush-Tank, einer von vier noch in Betrieb befindlichen in Schottland. Das geflutete Malz wird jede Stunde rumgerührt und dabei kommt immer heißeres Wasser dazu, damit der Zucker aus dem Malz gewaschen wird. Die brauchen allerdings 4 Waschgänge dazu, weil es nicht so heiß bleibt wie in einem geschlossenen Tank.

nochmal in Aktion, wir waren gerade zu einer Mix-Runde da

das dampft dann und riecht sehr lecker nach Haferlocken

kurze Führung durch die Meische-Bottiche, gerade nicht in Betrieb, da auch Bruichladdich gerade Pause zum Reparieren hat.

Sind aus Holz, da ja soviel bewährtes wie möglich bleiben soll. Die ältesten Bottische sehen am Rand schon ein bisschen ausgefleddert aus.

und die haben schöne Brennblasen mit sehr langen Alembic-hauben. In diesen langen hauben kommt der Dampf länger mit dem Kupfer in Berührung, was angeblich einen intensiveren Alkohol-geschmack ausmacht.

Blick in eine Brennblase, auch gerade nicht in Betrieb. Da die erste Meische angesetzt ist, kann dann in 72 Stunden wieder gebrannt werden.

Der Spirit-Safe, läuft aber gerade nix durch

solch ein ausgebufftes Schloß hängt vor jedem Spirit-Safe, mit einem „Pin-Code“ darinnen.

Deckel einer Brennblase. Und weil in Bruichladdich ja auch der Botanist gebrannt wird, steht hier noch eine andre Brennblase, die „Ugly Betty“: guckst Du hier:

Das ist die Ugly Betty. Die Form kommt dem Brennvorgang für Gin eher entgegen als die schlanken Alembics.

Und Gin wird aus Weizen, nicht aus Gerste gemacht, weil die weniger Zucker hat und somit der Alkohol weniger Eigengeschmack hat – also besser, um den mit „Botanicals“ zu versetzen.

Die 22 Kräuter, die in dem Gin beim Brennen hinzugefügt werden, kommen ganz oben in diesem Zylinder dazu.

und  das sind die 22 Kräuter, einige davon wachsen nur auf Islay

der Spirit-Safe für den Gin. Die sprechen das hier „Jän“ aus.

und dann kommt der Spirit, wie in jeder andren Brennerei in Holzfässer. Bruichladdich experimentiert dabei neben den bekannten Burbon-Fäßern auch mit Weinfäßern aus Frankreich, Spanien und Ungarn, und mit Cognac-Fäßern. Eines hieß Petrus.

die haben eine Abfüllung in ein Rotweisfaß mit Glasscheiben an beiden Enden versehen. Das Faß lagert jetzt schon 8 Jahre und man kann sehen, wieviel da schon für die Englein raus ist.

das ist ein „private cask“. Hat jemadn für seinen Sohn gekauft. Die Führerin scherzte: kann man dann ne große Party mit schmeißen – oder sich ein haus von kaufen.“

auch in Rothschildfäßer wird hier der Whiskey gefüllt – schottisch-französiche Liaison. So, und dann kam das Tasting. Und so wie Angela es prophezeit hatte, haben die uns mal eben 9 Flaschen auf den Tresen gestellt. Jede Flasche mit eigener Geschichte. Ging ga nicht anders, die haben sich uns quasi aufgezwängt. Man durfte wirklich alles probieren, was man wollte – und das für 5 GBP (und die hat man dann noch angerechnet bekommen, wenn man etwas im Shop gekauft hat!)

da mußten wir uns durchtrinken. Und ich hör´Jürgen vor der Abreise noch sagen: neee, wir kaufen nix, kaufen wir dann lieber in Deutschland. Zack, wieder zwei Flaschen im Auto und mittlerweile bettelarm (aber immer noch glücklich).

unser Auto gleicht im Moment eher einem Whiskey-Transporter, es gluckert hinter den Sitzen, von der Rückbank, aus dem Fußraum…

Waren leider und trotz Warnung in die „Bruichladdich-Falle“ getappt. An Autofahren waren nicht ansatzweise zu denken, also gestrandet in Bruichladdich. Und so sind wir in dem klitzekleinen Caffee gelandet und haben uns Kaffee und n Sandwich reingepfiffen und uns danach auf ne Bank zum ausnüchtern gesetzt (und dabei nochmal n oderntlichen Sonnenbrand geholt – das muß man auch erstmal können, Sonnenbrand in Schottland!)

Der Herr Höfling hatte deutlich mehr als ich getrunken und mußte dann zu guter letzt ja noch unbedingt den Octomore mit der roten banderole probieren 😉 – sind nach 2 Stunden und 1 Liter Wasser dann nochmal nach Portnahaven gefahren, Robbe gucken, kam unserer Stimmung so entgegen (also:  ich bin gefahren – getreu den drei Worten: Icehockey, Kanufahren und Wirsing – wer den noch nicht kennt, ich erläuter das Geheimnis der drei Wörter für Betrunkene im Straßenverkehr gern persönlich daheim 😉

wieder lovely landscape – also lovely Bucht mit Fischerboot

der Ort, sehr aufgeräumt

nettes Häuschen, das mit nettem Blick über die Bucht

so, und da waren sie wieder, unsere gemütlichen Freunde die Seehunde

es gab aber auch Meerestosen an der vorgelagerten Insel

und noch mehr Robben -leider sieht man auf dem Bild nicht die Fließgeschwindgkeit zwischen den beiden Inseln – gewaltig.

haben dann noch das Wahrzeichen von Islay gefunden, das ist bestimmt in jedem reiseführer zu finden.

nochmal Meerestosen an den Klippen

ein Fischerboot kommt heim. War ein schöner Spaziergang zum ausdünsten entlang der Küste. Immer mit Blick auf die vielen Seehunde.

haben auch hier eine Kirche – die hat zwei Eingänge. Einen für die Leute aus Portnahaven, den andren für die Leute aus Port Wymess, dem nachbarort. Na, wen erinnert das noch an Großostheim vs. Pflaumheim??

Blick über die hiesige Kuhweide entlang der Küste

der Leuchtturm auf der vorgelagerten Insel

und noch ein paar Robben-Bilder

bin echt am überlegen, ob die den Schafen in meiner Knuddel-Range den ersten Rang ablaufen…

maybe…

oder Ponys, die gehen ja auch immer…

Knuddelfaktor auch sehr hoch

ok, aber Möven gehen garnicht! – nachdem dann auch der Herr Höfling wieder ausgenüchtert war sind wir zurück Richtung Port Ellen fürs Abendessen. Die Straße geht vorbei an „Kilchoman“ und der geübte Whiskey-Konsument weiß natürlcih wieder sofort, dass das auch ne destille ist – unsere letzte nicht besuchte auf Islay. Hurra, wir haben alle geschafft! 8 Destillen an netto 4 Tagen. Tapfere Tschibos!

auch eine sehr hübsche, leider auch sehr geschlossene Destille. Trotzdem ein paar Fotos gemacht. Und trotz geschlossen, kam sofort jemand aus dem Büro geflitzt und fragte, ob wir nene Probeschluck wollten. Wollten wir aber nach dem Absturz in Bruichladdich nicht.

nur ein paar Fotos gemacht

nix getrunken, ehrlich

aber schöne Fotos – ohne trinken -muß ja auch mal gehen

hübscher Shop, wir durften noch nene Blick reinwerfen – und hätten wie gesagt auch noch nene Probeschluck bekommen

Kilchoman-Impressionen

die Köstlichkeiten, da stehen sie

noch mehr Flaschen

Landkarte von Islay

hier gibt es den Probeschluck

So, das war es – Schottland. Und ich glaub´ , Schottland möchte dass wir wiederkommen. Sitzen gerade bei sensationellem Ausblick aufs Meer mit rosrotem Himmel im wunderschönen Wohnzimmer der McCuillgs. Und haben uns gerade online bei den anonymen Alkoholikern, Ortsgruppe Aschaffenburg und bei den WeightWatchers angemeldet. Cheers 😉

 

Destillery-Day V: es gibt kein Bier auf Hawaii oder: Feierabend mit Robben

Muß heute leider nochmal mit einer Laudatio auf unser B&B anfangen. Dachten ja in Hilton schon, dass wir im Backpacker-Himmel angekommen seien, aber das „Allwynds“ ist mindestens genauso klasse. Jeden morgen firsches Obst, himbeeren, Erdbeeren, Melone, Ananas, Brötchen und Toast, Wurst und Käse, wir werden liebevoll in unseren Tag verabschiedet, ausgerüstet mit klasse Tips und abends herzlich empfangen – Schwätzchen und Familienanschluß inbegriffen. Also: wer auf Islay eine Unterkunft sucht ist im Allwynds genau richtig. Außerdem super zentral gelegen. Sp, jetzt wißt Ihr´s 🙂

Gestern haben wir dann den absoluten Höhepunkt unserer Reise erlebt. Und eigentlich auch den eigentlichen Grund unserer Reise, also quasi beides. Nämlich – Tatatata – Trommelwirbel: wir haben unseren eigenen Grund und Boden auf Islay betreten! Und Laphroig inszeniert das sehr geschickt. Man bekommt Wellington-Boots verpasst, kann sich eine Landkarte mit dem Weg zum Plot ausdrucken und dann in die Matsche marschieren und sein Fähnchen im Boden versenken. Und weil das mal ganz großes Kino ist, gibt es davon jetzt eine Fotostrecke – jawoll!

Wellington-Boots ausgesucht und angezogen (das ist besser, weil wir gleich Brakland betreten werden)

so, das ist mein modischer Begleiter

Fähnchen, Wegbeschreinung und Wappen waren am Mann

und an der Frau

ab auf die andre Seite der Destille ins Feld (naja, eher in den Sumpf)

gibt noch mehr Bekloppte, die glückselig-grinsend durch den Matsch laufen, das Handy gen Himmel wegen der Navigation und dann ein Fähnchen in den Matsch rammen

Kanada war auch schon da

da liegen sie alle, die Plots – hatten als erstes meinen gesucht, weil der am weitesten weg war

So, gefunden und ein halber Gummistiefel (der rechte) steht auf meinem eigenen Plot!

haha – Fähnchen versenkt – ganz großes Kino das

hier isser nochmal (… menno, was Alkohol aus normalen erwachsenen Mitteleuropäern macht – schäm…)

dann Udos Plot gesucht (@ Udo: wir haben keine Kosten und Mühen gescheut, wie Du hier sehen kannst!)

auch Jürgen gibt alles – keine Kosten und Mühen gespart, sag´ich Euch

das Bild trägt den Titel „Wo isser denn?“

tata, gefunden ! Das ist Udo Höflings Plot auf Islay – auf Lebenszeit!

So, hier nochmal in Nahe. Ergreifender Moment das. Weiter zu Jürgens Plot – das erforderte noch mehr Körpereinsatz:

mußten sogar über einen Zaun steigen dafür

und dann kam sie, die Matsche – jetzt wissen alle Bescheid, warum clevere Outdoor-Profis die angebotenen Wellington-Boots dankbar annehemen und anziehen.

Dieses Bild trägt wieder den Titel „Wo isser denn II?“

gefunden und Fahne versenkt

und Großostheim-Fahne hinterher – also spätestens jetzt denkt eh jeder, dass wir nicht mehr alle im Latten im Zaun haben. Aber wir hatten Spaß – so!

Rückweg dann wieder übern Zaun (…keine Kosten und Mühen gespart ….)

Und jetzt wissen wir auch, warum es eine Wellington Boot Wash Area gibt

guckst Du – echt parktisch

saubere Gummistiefel hinterher

voller Bürsteneinsatz

Im Hintergrund sieht man Nordirland (!) hatten echt fantastische Sicht gestern

bye bye Laphroig – war echt lustig mit Dir. Sind dann, weil wir ja wieder einen Dram getrunken hatten, zu Fuß weiter gen Ardbeg gelaufen. Der geschulte Whiskey-Trinker weiß jetzt natürlich sofort, dass das eine Detsille ist. Hier soll es ein nettes kaffe geben und das kam unseren Nahrungsaufnahme Zeitplan sehr entgenen.

auch auf Islay gibt es Riesenpflanzen – weiß nicht was das ist und ob es auch kleine Kinder isst

schöne, very bitish Anwesen

wieder Landschaftsfilm pur (… heute darf ich wieder ein paar Landschaftsbilder posten, es gab ja  gestern keine 😉

Fähre hinter Lagavulin – da mußten wir darn vorbei laufen, um nach Ardbeg zu kommen.

wunderschöne Hortensien und überall stehen Bänke dabei

die hier haben wir auch gefunden – Gans mit Gummistiefeln

und lovely Landscape mit lovely Schaf überall

sohory – ein Schafbild muß sein

haben aber auch Kühe gefunden – die hier gerade bei der Milchproduktion – man beachte im Hintergrund die Fähre – wo gibt es schon Kuh und Fähre….

Teleobjektiv-Spielerei

Fähre fährt mit uns Richtung Ardbeg

und was sieht man gerne mal als erstes von ner Destille, das Pagodendach.

so, da isse

hübsches Willkommen hier – überhaupt ist Ardbeg die aufgeräumteste Destille, die wir gefunden haben. Laphroig macht das sympathischte Marketing, Bunnahabin hat mit Sicherheit die wildestes Anfahrt und das wildeste Erscheinungsbild, Bowmore ist british understatement, Lagavulin ist very vintage. Bruichladdich ist die durchgeknallteste, aber dazu kommen wir später.

das ist die Destillen – Quelle. Wo eine Destille, da eine Quelle.

Ardbeg sieht eher aus wie ein Kloster, denn eine Destille

ein paar Impressionen aus dem very aufgeräumten Shop

Tumbler

Hundemäntelchen mit Ardbeg-Logo, wer ist denn da der Marketing-Manager und was hat der sich dabei gedacht????

aber nett eingericht, das ganze – hier das Kaffee

mit totem Hirschen

eine lauschige Bank. Jürgen hatte mal wieder Haggis – in einer Folienkartoffel – auch sehr lecker (hätte ich echt nicht gedacht) ich nen Scone – auch lecker.

die Faß-Parade – die hier sind aber nicht gefüllt, wie die Fäßer in Bunna…. (nee, ich schreib´s  nicht aus)

echt aufgeräumt in Ardbeg – der Whiskey ist peated, einmal nur als Burbon-Faß und einmal mit 3 weiteren Jahren im Sherry-Faß – Prädikat: absolut trinkbar.

soho – ihr seht richtig – Sandra strahlt, das Schaf auch – endlich eines, das mal nicht sofort weggerannt ist – ich durfte die Rückseite des Schafes mal streicheln – seeehr flauschig.

nettes Schaf, das hat auch nicht geschissen.

nochmal lovely Landscape, typically Steinmauer mit british racing green Wiese und Blick aufs Meer. Sind nach 2,5 Stunden und 5 KM Fußmarsch dann mit dem Auto in die letzte Ecke von Islay gefahren, die wir noch nicht hatten – eine weitere Mull (wir wissen jetzt, dass „Mull“ eine Halbinsel ist – wie z.B. Oa hier).  Auf der Halbinsel liegt noch Bruichladdich (ja, auch ne Destille) und Port Charlotte und ganz am hinteren Ende dann Port Nahaven.

Aber Bruichladdich war der Knaller – alles türkis hier!

man liest ja auch: „progressive“ – auch cooles Marketing

sogar die Letterbox in türkis hier

Ja, die handfesten Trinker unter uns wissen es längst: das ist die Heimat des Botanist – feinster Gin.

ein Teil der Kräuter, die dann als Geschmack da hinein kommen

Und: haben keine KOsten und Mühen gespart  – können wir Euch das ORIGINAL Gin-rezept präsentieren 😉

Na, das ist doch mal ein fröhlicher Arbeiter, gelle?

alles so türkis hier

der Shop – echt was fürs Auge

stilvolle Sitzgruppe

sogar „tartan“-Schals in türkis („Tartan“ ist übrigens die Bezeichnung für das Schottische Karo – und wenn es richtig gemacht ist, ist das Karo oben anders als unten 😉

was jetzt die hochnäsige Katze mit Whiskey zu tun entzieht sich unserer Kenntnis…

haben sogar ein yellow submarin hier

und einen türkisenen Anker – konsequent halt. Haben uns für heute, 12:00 Uhr zu einer Tour angemeldet, denn neben der Ginproduktion, die wir noch nirgend gesehen haben, füllen die als einzige ihren Alk auch selber ab – auch das haben wir noch nirgends gesehen. seeeehr gespannt. Knapp neben Bruichladdich liegt dann noch „Kilchoman“, da werden wir auch noch vorbeifharen, dann haben wir alle gesehen. Sind nach der Anmeldung zur Tour dann weiter nach Port Nahaven gefaren. Wunderschön dort:

Fischerboote im Abendlicht

Bank mit Ausblick und Schatz drauf

tja, und ann haben wir sie gesehen: echte Robben. Ich dachte erst, es seien Bojen, bis die erste Boje gähnte. Sidn völlig entspannt, die Robben. Hängen ihre Nase aus dem Wasser, blinzeln ein bisschen und dümpeln.

völlig entspannt, die Herren und damen Robben

mal gegähnt zwischendurch

wohlig-müde

dümpeln für Fortgeschrittene – cool, erste Delfine, dann Robben – Schottland will, dass wir wiederkommen. Sind dann zurück nach Port llen fürs Abendessen gefahren. Da wir wieder Schafe auf der Fahrbahn hatten, mir aber noch das Selfie mit Schaf fehlte, bat ich Jürgen um einen spontanen Stop neben der Schafswiese. Hat auch alles gegeben, um zu bremsen ohne Auffahrunfall und das Autos ohne Unterbodenzerstörung zu parken, damit ich auf Schafsjagd gehen konnte – guckst Du hier:

beherztes hinschreiten, der erste guckt schon skeptisch

skepsis auf seiten der Schafe überall, formieren sich zum geordneten Rückzug – diesmal Rechnung ohne mich gemacht: bereit zum Sprint.

mist die rennen weg – egal – ich kann auch schnell, wenn ich will

Mistviecher, keine Chance, rennen wie Housin Bould in ihrem Schafswoll-Parka

blöd, wieder kein Selfie mit Schaf

weitergefahren – Moorhühner entdeckt. ( oder vll. waren es auch Pfauen, wer weiß…)

und dann sind wir noch an Torf („Peat“) – Abbau-Gebieten vorbeigekommen und sehen, die stechen wirklich nur zwei Etagen ab und lassen das ganz dann wieder ruehn, so wie man uns bei den Touren erzählte.

So, jetzt gehts zur Bruichladdich-Tour, die aber sowas von letzte Destillen-Tour und dann nochmal Strand, weil es wieder Wetter hat;-)

 

 

 

by Skippers-Home